Was ist ein Backenbrecher?

Was ist ein Backenbrecher?

1. Was ist ein Backenbrecher?

Die Backenbrecher ist auch weithin bekannt als das Tiger-Mund-Brecher. Es ist das beliebteste Anlagen zur groben Vorzerkleinerung im Bergbau, in der Sand- und Kiesgewinnung, im Recycling von Bauabfällen sowie in der Baustoffindustrie. Sie ist die unverzichtbare Brechanlage der ersten Stufe für nahezu alle Produktionslinien zur Zerkleinerung von Mineralien.

1.1 Kernfunktion

Sie zerkleinert große, aus Bergwerken gesprengte Roherze, Gesteinsbrocken und Bauschutt durch physikalische Druckkraft zu mittel- und kleinkörnigem Kies. Sie liefert qualifiziertes Aufgabematerial für nachfolgende Sekundärbrechanlagen wie Kegelbrecher, Prallbrecher, Kugelmühlen und Raymond-Mühlen.

1.2 Anwendbare Werkstoffe

Er kann weiche, mittelharte und sehr harte Materialien mit einer Druckfestigkeit unter 350 MPa zerkleinern, darunter:

  • Harte Gesteine: Granit, Basalt, Eisenerz, Golderz
  • Mittelsanfte Steine: Kalkstein, Blaustein, Dolomit
  • Recyclingmaterialien: Bauschutt, Betonsteine, Kohleabgang

1.3 Zwei Haupttypen

  1. Doppelhebel-Backenbrecher (am beliebtesten) Standardausführung für mittlere und kleine Sand- und Aufbereitungsanlagen. Die bewegliche Backe führt gleichzeitig Schwing- und Vertikalbewegungen aus und zeichnet sich durch eine hohe Zerkleinerungseffizienz sowie eine gute Partikelform des Ausgabematerials aus. Aufgabegröße: 50 mm – 800 mm.
  2. Einhebel-Backenbrecher (speziell für große Bergwerke) Entwickelt für große Tagebaubetriebe. Das Fahrzeug ist für extrem große Roherzblöcke mit einer Größe von über 1000 mm ausgelegt und zeichnet sich durch eine hochbelastbare Karosserie sowie ein äußerst stabiles Fahrverhalten aus.

2. Hauptstruktur von Backenbrecher (Beschreibung der grafischen Zuordnung)

Ein kompletter Backenbrecher besteht aus 8 Kernkomponenten, die dem Schema des Anlagenaufbaus entsprechen, um das Verständnis zu erleichtern:

  1. Feste Backenplatte: Am Rahmen befestigte, verschleißfeste Einlage, entspricht den oberen Zähnen
  2. Bewegliche Backenplatte: Verschleißfeste Auskleidung mit hin- und hergehender Schwingbewegung, vergleichbar mit den unteren Zähnen beim Zerkleinern von Rohsteinen
  3. Exzenterwelle: Zentrale Antriebskomponente, die die bewegliche Backe zu periodischen Schwingungen antreibt
  4. Schwungrad & Riemenscheibe: Speicherung des Trägheitsmoments, Lastausgleich und Reduzierung des Stromverbrauchs des Motors
  5. Umschaltplatte (Druckplatte): Getriebeteil und Sicherheitsvorrichtung; diese löst sich bei einer Überlastung automatisch aus, um die Hauptwelle zu schützen
  6. Einstellung von Sitz und Dichtung: Passen Sie die Größe der Auslassöffnung an, um die Körnung des fertigen Steins zu steuern
  7. Zugfeder & Spurstange: Die bewegliche Backe nach jedem Brechhub wieder sicher in die Ausgangsposition zurückstellen
  8. Schwerer geschweißter Rahmen: Der Hauptkörper muss einer enormen Stoßkraft standhalten

Grafische Strukturlogik: Das Material fällt aus dem in die Brechkammer Einfüllstutzen oben; die Steine werden zwischen einer feststehenden und einer beweglichen Backe zusammengedrückt und zerkleinert; der qualifizierte Fertigkies wird aus der Auslass am Boden.


3. Detaillierte Funktionsweise eines Backenbrechers (grafische Schritt-für-Schritt-Darstellung des Arbeitsablaufs)

Das Funktionsprinzip eines Backenbrechers ähnelt sehr stark dem Die oberen und unteren Zähne des Menschen, die harte Nüsse zerkauen und zerkleinern. Angetrieben von einem Elektromotor führt die bewegliche Backe eine periodische Hin- und Herbewegung aus, um einen kontinuierlichen Zirkulationsbrechvorgang zu gewährleisten. Der gesamte Arbeitsprozess gliedert sich in vier Schritte:

Schritt 1: Kraftübertragung

Der Motor treibt über Keilriemen zwei Schwungräder an. Die rotierenden Schwungräder treiben wiederum die Exzenterwelle an, die eine exzentrische Kreisbewegung ausführt. Die Exzenterwelle bewirkt dann, dass die bewegliche Backe regelmäßig vor und zurück schwingt, wodurch eine kontinuierliche Brechkraft erzeugt wird.

Schritt 2: Druck- und Zerkleinerungshub (Schließen der beweglichen Backe)

Wenn sich die bewegliche Backe der feststehenden Backe annähert, verengt sich der Innenraum der Brechkammer allmählich. Große Rohsteine werden zwischen zwei Backenplatten aus hochmanganhaltigem Stahl eingeklemmt. Unter Einwirkung von drei Kräften – Druck, Biegung und Spaltung – zerbrechen die Rohsteine automatisch, sobald die innere Spannung ihre Druckfestigkeitsgrenze überschreitet.

Schritt 3: Ausstoßhub (Öffnen der beweglichen Backe)

Durch die kontinuierliche Drehung der Exzenterwelle wird die bewegliche Backe nach hinten zurückgestellt. Der Spalt der unteren Auslassöffnung vergrößert sich sofort. Gebröckte Steine, die die erforderliche Korngröße aufweisen, fallen automatisch durch die Schwerkraft aus dem unteren Auslass heraus. Große, nicht konforme Steine verbleiben in der oberen Brechkammer und warten auf den nächsten Presszyklus.

Schritt 4: Dauerbetrieb mit kontinuierlicher Zirkulation

Die bewegliche Backe schwingt 250 bis 300 Mal pro Minute. Das Rohmaterial wird kontinuierlich und gleichmäßig über den oberen Einlauf zugeführt. Alle Gesteinsbrocken werden innerhalb der Kammer von oben nach unten mehrfach gequetscht und zerkleinert, wodurch ein unterbrechungsfreier 24-Stunden-Betrieb gewährleistet ist: Zuführung → Quetschen, Zerkleinern → Austragung.


4. Prinzip des Überlastschutzes

Die Kippplatte ist als zerbrechbares Sicherheitsbauteil ausgelegt. Wenn unzerbrechliche Fremdkörper (Eisenklötze, Stahlstangen) in den Brechraum gelangen und einen Maschinenstillstand verursachen, bricht die Kippplatte bei plötzlicher Überlastung als Erstes. Dadurch werden teure Kernkomponenten (Exzenterwelle, bewegliche Backe) wirksam vor schweren Schäden geschützt, wodurch ein schwerwiegender Maschinenausfall vermieden wird.

5. Verfahren zur Anpassung der Auslassgröße

Benutzer können den Spalt der unteren Auslassöffnung verändern, indem sie die Stahlunterlegscheiben am hinteren Einstellsitz erhöhen oder verringern:

  • Mehr Dichtungen einbauen → Kleinere Auslassöffnung → Feinerer Kies
  • Weniger Dichtungen → Größere Auslassöffnung → Grobkörnigerer Kies

6. Vor- und Nachteile von Backenbrechern

6.1 Vorteile

  1. Großer Einlauf, geeignet für extrem große Roherzblöcke; unersetzliche Vorbrechanlage
  2. Robuste und einfache Konstruktion, geringe Ausfallrate; Verschleißteile sind kostengünstig und leicht auszutauschen
  3. Hervorragende Anti-Blockier-Leistung, gute Anpassungsfähigkeit an nasse und schlammige Materialien
  4. Geringer Platzbedarf, niedrige Baukosten, geeignet für stationäre Brechanlagen und mobile Brechanlagen

6.2 Nachteile

  1. Intermittierender Betriebsmodus, geringere Stundenleistung als bei kontinuierlich arbeitenden Kegelbrechern
  2. Mehr schuppige Endpartikel; für die Nachformung ist ein passender Prallbrecher oder Kegelbrecher erforderlich
  3. Relativ starke Vibrationen und Geräusche während des Betriebs; stoßfestes Fundament erforderlich

7. Abstimmung der Produktionsabläufe

Standardmäßige komplette Brechanlage: Vibrationsaufgeber + Backenbrecher (primäre Grobzerkleinerung) + Kegelbrecher/Prallbrecher (sekundäre Feinzerkleinerung) + Vibrationssieb

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