
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Mineraltrennung, insbesondere ein Verfahren zur Flotation von Quecksilber-Antimon-paragenetischem Sulfiderz zur Trennung von Quecksilber und Antimon.
Im Stand der Technik werden bei der derzeitigen industriellen Trennung von Quecksilber und Antimon aus quecksilber-antimonhaltigen paragenetischen Sulfiderzen im In- und Ausland pyrometallurgische Verfahren sowie kombinierte Aufbereitungs- und Metallurgieprozesse eingesetzt. Unter diesen ist das Verfahrensschema “Massenflotation → Massenkonzentrat → Quecksilber-Antimon-Trennung (unter Zugabe von Kaliumdichromat) → Quecksilber- und Antimonprodukte” komplex und liefert unbefriedigende Kennzahlen. Das Verfahren “Massenflotation – Destillationstrennung des Massenkonzentrats” liefert zwar bessere Kennzahlen, ist jedoch mit komplizierten Prozess- und Betriebsbedingungen sowie hohen Produktionskosten verbunden. Das Trennverfahren “Massenkonzentrat – Niedertemperaturröstung (400 °C–450 °C)” weist zwar einen engen Temperaturregelungsbereich auf, führt jedoch dennoch zu einer Entschwefelung des Stibnits, wodurch Antimonoxide, insbesondere hochvalente Antimonoxide, entstehen, was den Antimon-Extraktionsprozess erschwert und die Produktionskosten erhöht; darüber hinaus beträgt die Quecksilberausbeute nur 75,71 TP3T und die Antimonausbeute nur 85,51 TP3T. Die oben genannten Methoden zur Trennung von Quecksilber und Antimon weisen im Allgemeinen Nachteile wie hohe Kosten, hohen Energieverbrauch, Umweltbelastung und komplexe Verfahren auf.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, die oben genannten Mängel des Standes der Technik zu beheben und ein Verfahren zur Flotationsabscheidung von Quecksilber und Antimon aus paragenetischem Quecksilber-Antimon-Sulfiderz bereitzustellen. Durch die Anwendung dieses Verfahrens lassen sich die Ausbeuten an Quecksilber und Antimon wirksam verbessern, der Prozess ist einfach und die Produktionskosten werden gesenkt.
Um das oben genannte Ziel zu erreichen, wendet die vorliegende Erfindung die folgende technische Lösung an:
Verfahren zur Flotationstrennung von Quecksilber und Antimon aus paragenetischem Quecksilber-Antimon-Sulfiderz, dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren nacheinander die folgenden Schritte umfasst: Roherz → Zerkleinern → Mahlen und Klassieren → Massenflotation → Entreagieren des Massenkonzentrats → selektive Absenkung → Trennflotation → Entwässerung des Konzentrats.
Der Großflotationsprozess kann eine Vorreinigungsstufe, zwei Reinigungsstufen und zwei Nachreinigungsstufen umfassen.
Der Flotationsprozess zur Trennung kann eine Vorreinigungsstufe, drei Reinigungsstufen und eine Nachreinigungsstufe umfassen.
Zu den bei der Massenflotation verwendeten Reagenzien können Aktivatoren, Sammler und Schaumbildner gehören.
Als Aktivator bei der Massenflotation kann Bleinitrat verwendet werden, als Sammler Butylxanthat und als Schaumbildner Kiefernöl.
Bei der Entreagierung des Massenkonzentrats kann ein Entreagierungsmittel zugesetzt werden, die Zellstoffdichte kann 10% betragen, die Dosierung des Entreagierungsmittels kann 250 g/t betragen und die Entreagierungszeit kann 2,5 Stunden betragen.
Bei der selektiven Absenkung kann die Pulpedichte 10% betragen, die Dosierung von Kaliumdichromat 1000 g/t und die Absenkungsdauer 1,25 Stunden.
Die Korngröße des Roherzes kann 0–50 mm betragen, die des zerkleinerten Erzes 1–10 mm, die Konzentration des Überlaufs bei der Zerkleinerung und Klassierung 30% und die Feinheit des Überlaufs 75%, der durch ein Sieb mit einer Maschenweite von -0,074 mm geht.
Die beigefügte Zeichnung zeigt ein Verfahrensschema der vorliegenden Erfindung.
Die vorliegende Erfindung wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher beschrieben. Unter Bezugnahme auf die Zeichnung sieht das Verfahrensschema des Flotationsverfahrens zur Trennung von Quecksilber und Antimon aus paragenetischem Quecksilber-Antimon-Sulfiderz gemäß der vorliegenden Erfindung wie folgt aus: Roherz → Zerkleinern → Mahlen und Klassieren → Massenflotation → Entreagieren des Massenkonzentrats → selektive Absenkung → Trennflotation → Entwässerung des Konzentrats. Die einzelnen Schritte des Verfahrensablaufs werden im Folgenden näher beschrieben:
Im Vergleich zum Stand der Technik weist die vorliegende Erfindung die folgenden Vorteile und positiven Wirkungen auf:
Tabelle 1: Reagenzienschema bei der Massenflotation
| Name des Reagenzes / Zugabepunkt | Bleinitrat (g/t) | Butylxanthat (g/t) | Kiefernöl (g/t) |
|---|---|---|---|
| Vorbehandlung (Vorbehandlungsbehälter) | 750 | 200 | 50 |
| Plünderung I | 300 | 100 | 25 |
| Plünderung II | 150 | 50 | 10 |
| Reinigung I | / | / | / |
| Reinigung II | / | / | / |
| Reinigung III | / | / | / |
Tabelle 2: Merkmale der Aufbereitungsanlagen im Massenflotationszyklus
| Bühne | Anzahl der Zellen | Volumen der Elementarzelle (m³) | Feststoffgehalt (%) | Aufschwimmzeit (min) |
|---|---|---|---|---|
| Ausgleichsbehälter | 1 | 0.58 | 30 | 13.8 |
| Schruppbearbeitung | 6 | 0.35 | 24.08 | 26 |
| Reinigung I | 4 | 0.35 | 15.45 | / |
| Reinigung II | 2 | 0.35 | 12.50 | / |
| Plünderung I | 4 | 0.35 | 21.08 | 12 |
| Plünderung II | 4 | 0.35 | 20.50 | 15 |
Tabelle 3: Reagenzienschema bei der Trennflotation
| Name des Reagenzes / Zugabepunkt | Butylxanthat (g/t) | Kiefernöl (g/t) | Kaliumdichromat (g/t) |
|---|---|---|---|
| Vorbehandlung (Vorbehandlungsbehälter) | 20 | 5 | / |
| Reinigung I | / | / | 500 |
| Reinigung II | / | / | 200 |
| Reinigung III | / | / | / |
| Aasfresserei | 15 | 3 | / |
Tabelle 4: Merkmale der Aufbereitungsanlagen im Flotationszyklus
| Bühne | Anzahl der Zellen | Volumen der Elementarzelle (m³) | Feststoffgehalt (%) |
|---|---|---|---|
| Ausgleichsbehälter | 1 | 0.58 | 10 |
| Schruppbearbeitung | 2 | 0.35 | 6.27 |
| Reinigung I | 2 | 0.35 | 3.53 |
| Reinigung II | 2 | 0.35 | 3.52 |
| Reinigung III | 2 | 0.35 | 3.39 |
| Aasfresserei | 3 | 0.35 | 5.26 |
